Kaufberatung: Digitale Bilderrahmen - Worauf sollte man achten?
Montag, 9. März 2009Die kleinen hübsch animierten Bilderrahmen werden immer beliebter. Aber davon war ja auch lang- bis mittelfristig auszugehen. Die meisten Bilder werden mittlerweile mit digitalen Fotoapparaten gemacht. Kaum noch jemand, der seine Fotos mit einer herkömmlichen Kleinbildkamera “knipst”. Und wo landen die unzähligen Bilder dann anschließend? Na klar! Auf der Festplatte des heimischen PCs. Und da versauern sie meistens bis zum “St. Nimmerlein Tag”. Und die jenigen, die etwas mehr Wert auf Ihre Bilder legen, lassen diese bei guten Online Fotoentwicklern auf traditionelles Fotopapier bringen. Dennoch, um diese Fotos sich hin und wieder anschauen zu können muss das Album erst einmal hervorgekramt werden.
Einfacher geht es mit einem digitalen Bilderrahmen
Diese elektronischen Bilder sind die optimale Ergänzung zu jedem digitalen Fotoapparat. Damit ist es nun endlich möglich seine Erinnerungen nicht aus dem Auge zu verlieren. Diese Rahmen gibt es in den verschiedensten Größen. Ob einen kleiner 7 Zöller für den Schreibtisch oder einen 15 Zöller als Wandbild. Alles ist mittlerweile machbar.
Auf was sollte man also beim Kauf achten?
Betrachten wir einmal die wichtigsten Eigenschaften eines solchen digitalen Bilderrahmens. Größe, Auflösung, Bildformat, Bedienung, Ausstattung und der Preis.

Digitaler Bilderrahmen mit einem 8 Zoll LCD-Display, 128 MB Speicherkapazität, einem integrierten Lautsprecher für die MP3-Wiedergabe. Ebenso ist eine Video-Wiedergabe möglich. Er besitzt eine Kalenderfunktion, Uhrfunktion hat einen Einschub für MM-Card, SD-Card und Compact Flash Card. Anschluß für Memory Stick sowie einen USB-Anschluss. Mit Fernbedienung!
Größe
Ob 7 Zoll, 8 Zoll, 10 Zoll oder 15 Zoll. Das hängt wohl eher von den eigenen Bedürfnissen und dem Verwendungszweck des digitalen Bilderrahmens ab. Möchte man den Rahmen auf seinen Schreibtisch stellen ist aufgrund der unmittelbaren Betrachternähe wohl nicht unbedingt die 15 Zoll Variante angebracht. Hier eignet sich auch schon ein kleines Modell, da die Bilder aus nächster Nähe ja gut erkennbar sind. Positioniert man hingegen den Bilderrahmen auf ein etwas weiter entferntes Regal sollte man schon eher zu größeren Modellen greifen.
| Bildschirmgröße | in etwa vergleichbare Fotogröße (2:3) |
| 6 Zoll | 9 x 13 cm |
| 7 Zoll | 10 x 15 cm |
| 9 Zoll | 13 x 18 cm |
| 10 Zoll | 15 x 20 cm |
Auflösung
Bei der Auflösung sollte man da schon eher etwas genauer hinsehen. Im Vergleich zur Bildschirmgröße ist dieses Ausstattungsmerkmal für einen Großteil der Bildqualität verantwortlich. Außerdem sollte das Verhältnis der gewählten Rahmengröße auch zur Auflösung passen. Es macht überhaupt keinen Sinn einen 10 Zoll Rahmen mit einer 480 x 234 Pixel Auflösung zu kaufen. Das Ergebnis wäre hier ein absolut grobkörniges und unscharfes Bild.
Anhand der kleinen nachfolgenden Tabelle sehen Sie welche Auflösung sie bei entsprechender Rahmengröße mindestens verwenden sollten.
In der Klasse 7 bis 8 Zoll werden zwar oft noch die 480 Pixel Auflösungen angeboten. Allerdings rate ich hier jedem von ab. Für Videos mag dies noch in Ordnung sein. Jedoch für stehende Bilder, bei denen es auf Details ankommt, ist das nur sehr bedingt geeignet. Die Klasse 10 Zoll ist ggf. noch etwas Grenzwertig. Wenn Sie hier die nächst höhere Auflösung zu einem bezahlbarem Preis bekommen können, dann nehmen sie diese. Ich selbst bin
mit meinem 10 Zoll
(Werbung) und 800 x 600 Auflösenden Display jedoch ganz zufrieden.
| Bildschirmgröße | min. Auflösung 4:3 | min. Auflösung 16:9 |
| 7 - 8 Zoll | 800 x 600 | 720 x 480 / 800 x 480 |
| 10 Zoll | 800 x 600 | 720 x 480 / 800 x 480 |
| 12 Zoll | 1024 x 768 | 1024 x 600 |
| 15 Zoll | 1280 x 1024 | 1280 x 800 |

Ein 8 Zoll LCD Display mit einer Auflösungvon 800 x 600 Pixel. Bildformat: 4:3. Geeignet für JPEG Bildformate. Auto Slide Show - Kalender & Uhr - Interner Speicher: 512 MB - Speicherslots: USB Flash Speicher, Compact Flash, SD, MMC, Memory Stick - Schnittstellen: USB.
Bildformat (16:9 oder 4:3)
Bislang wurden digitale Fotos überwiegend in dem 4:3 Format erstellt. Wer sich auch schon länger mit der digitalen Fotografie beschäftigt dürfte auch überwiegend nur Fotos in diesem Format vorliegen haben. Allerdings geht der Trend der neuen digitalen Fotoapparate auch hin zu dem 16:9 Format. Das liegt meiner Meinung auch daran, dass mittlerweile Displays in diesem Format in größerer Stückzahl hergestellt werden un damit billiger sind. Welche Format für Sie am Sinnvollsten ist hängt daher von dem Format der Fotos ab, die Sie bereits haben oder noch machen möchten. Denn ist das Bildformat nicht identisch mit dem Displayformat kann es zu Verzerrung oder zur Beschneidung bzw. Verkleinerung kommen. Ein 16:9 Rahmen der z.B. ein 4:3 Bild darstellen soll zeigt somit entweder rechts und links vom Bild einen schwarzen Balken oder Zoomt es soweit, dass es zwar rechts und links passt jedoch wird dann oben und unten etwas vom Bild abgeschnitten. Und die unschönste Variante ist, wenn das Bild einfach passend gemacht wird und nach rechts und links ausgedehnt wird. Das gibt die so genannten Eierköpfe auf den Bildern, da ein Kreis nicht mehr rund sondern dann Oval ist.
Bedienung
Die Bedienung solcher Bilderrahmen erweist sich meist als etwas schwieriger, wenn Sie mal an ihrem Platz stehen oder an der Wand hängen. Hintergrund ist die Anordnung der Bedienelemente meist an der Seite oder auch der Rückseite. Wenn man nicht genau weis welcher Knopf wo sitzt und für welche Funktion er zuständig ist endet dies meist dahingegen, dass man den Rahmen zur Bedienung erst umdrehen oder von der Wand nehmen muss. Positiv aufgefallen ist mir dabei aber der LG F1040N-PN (Werbung), der bei betätigen einer Taste auf der Rückseite im Display die Anordnung und die Funktionen der Tasten an der Seite darstellt. Damit lässt sich der Rahmen ohne Umstände dann auch leicht bedienen. Am besten sind jedoch Geräte mit einer Fernbedienung. Hier kann dann auch gemütlich von der Couch aus die Bedienung des Gerätes vorgenommen werden.
Ausstattung
Hier ist es wichtig gut abzuwägen was Ihr Bilderrahmen alles können soll. Denn zu viel Schnickschnack macht den Rahmen unter anderem auch recht schnell sehr teuer.

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Features: 8 Zoll Photo Display - Betrachtungswinkel: 130° - Bildformat: 4:3 - Auflösung: 800 x 600 Pixel - Schnittstellen: USB 2.0 - Speicherkarten: Compact Flash Typ I , Secure Digital (SD) , Secure Dig
Welche Bildformate sollte der Rahmen lesen können?
Ein unbedingtes Muss ist in jedem Fall das JPG bzw. JPEG Format. In diesem Format werden heutzutage die meisten digitalen Bilder gespeichert. Alternativ sind BMP und TIFF noch weitere verwendete Formate im Bildbereich.
Welche Videoformate zum Abspielen von Filmen?
Falls der Rahmen auch in der Lage sein soll Videos abzuspielen sollte auf die Formate MPEG1, MPEG2, MPEG4, MJPEG, VOB, MOV und AVI (z.B. für DivX) geachtet werden. Digitale Fotoapparate verwenden meist das AVI Format. Beim Kauf würde ich auf MPEG2, MPEG4, MJPEG und AVI achten. Das VOB Format wird auf DVDs genutzt und MOV ist wohl eher für Mac Anwender interessant. MPEG1 wird nicht mehr so oft genutzt und ist denke ich mal vernachlässigbar.
Welche Audioformate für die Hintergrundmusik?
Viele Geräte können aber auch während der gezeigten Diashow eine Hintergrundmusik gleichzeitig abspielen lassen. In diesem Fall sollte der Rahmen in jedem Fall mal für MP3 oder alternativ auf für das WMA Format geeignet sein. In den meisten fällen läßt sich der Rahmen dann auch als einen übergroßen MP3 Player verwenden.
Effekte
Eine Diashow wirkt recht langweilig, wenn die Bilder immer nur in einer festgelegten Reihenfolge ohne weiche Überblendung auf dem Bildschirm präsentiert werden. Verschiedene Überblendeffekte zwischen den Bildern lockern das ganze auf und machen es interessanter. Noch besser sind die so genannten Bewegungseffekte. Dazu werden die Bilder leicht vergrößert um Sie dann innerhalb des Sichtbereiches des Displays leicht verschieben zu können. Dies sieht dann so z.B. aus, als wenn Ihr Motiv mit einem Kameraschwenk abgefahren würde. Oder es wird automatisch in ein Bild hinein bzw. heraus gezoomt.
Zufällige Bildreihenfolge
Letztendlich sollte der Rahmen auch in der Lage sein Ihre Bilder in einer zufälligen Reihenfolge wieder zu geben. Denn es wird schnell langweilig, wenn ich mir den Rahmen immer nur morgens beim Frühstück für 10 Minuten einschalte und immer wieder die gleichen Bilder sehe. Interessanter wird es wirklich, wenn ich jeden morgen mit einem neuen Satz an Erinnerungen begeistert werde.
Stromsparfunktion
Ein vielleicht nicht unwichtiger Aspekt. Wer sich um das ein- und ausschalten des digitalen Bilderrahmens nicht kümmern möchte sollte auf eine Art Stromsparfunktion oder Timer achten. Dadurch lässt sich bestimmen wann und wie lange der Bilderrahmen jeden tag laufen soll.
Kauftips
Zu guter letzt möchte ich Ihnen noch ein paar digitale Bilderrahmen vorstellen, die mir besonders positiv bei meinen Recherchen aufgefallen sind. Diese Rahmen zeichnen sich dadurch aus, dass Sie viele der positiven Eigenschaften die ich hier beschrieben habe besitzen. Sehen Sie sich die Bilderrahmen einfach an und entscheiden Sie selbst.
Samsung SPF-85H Photo Frame 8 Zoll schwarz, 800x600, 1GB
Braun DigiFrame 1020, 10,2 Zoll Fotoframe
Braun DigiFrame 1500 15 Zoll Fotoframe







